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Mittelalter

Nach dem Zerfall des Römischen Reiches besiedelten die Slawen das Land, darnach kamen die Bayern. Urkunden erwähnen die inzwischen errichtete Fronfeste im Besitze eines Sohnes des Bayrischen Herzogs Arnolf. Bei König Otto I. in Ungnade gefallen, verloren die Bayern ihren Besitz. Die Burg ging nun als Schenkung des Königs 953 in den Besitz der Erzbischöfe von Salzburg über.

1041 wird der Name Altanhooun erstmals für den Ort Althofen urkundlich erwähnt. Die ursprüngliche Siedlung lag im Bereich des heutigen Unteren Marktes und wurde erst um 1300 mit Erlaubnis Albrechts I. aus Sicherheitsgründen auf die Anhöhe verlegt.

Althofen bekam schon in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts Mautrechte für das Hüttenberger Eisen, wodurch sich der Ort zu einem wichtigen wirtschaftlichen Zentrum entwickeln konnte. Durch weitere Privilegien der Salzburger Erzbischöfe im Eisenhandel konnten die Bewohner Althofens einen gewissen Wohlstand erzielen.

Es gibt aber auch von Not und Elend zu berichten, so hat im Jahre 1424 ein Wolkenbruch 60 Personen, hauptsächlich Frauen und Kindern aus dem Unteren Markt, das Leben gekostet.

In der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts bekam Althofen das Marktrecht verliehen, wenig später wurde das Wappen überreicht (drei Bergkuppen, darauf ein Bündel Eisenstäbe, darüber eine gelbe Lilie).

Die Chroniken des ausgehenden 15. Jhdt. erzählen aber auch von Heuschreckenplagen, der Pest und starker Geldentwertung. Türken zogen durch das Land und verbreiteten Angst und Schrecken. Und zu guter Letzt mussten die Althofener auf Wunsch des Salzburger Erzbischofs die Stationierung ungarischer Truppen zulassen, die von hier aus ihre Raubzüge unternahmen. Zur Zeit der Besetzung durch die Ungarn brannte der ganze Markt samt Schloss nieder.