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Neuzeit

Die schwierigen Zeiten um 1500 wurden von den St. Veiter Bürgern genutzt, um sich in den Eisenhandel einzuschalten. Es folgten langwierige gerichtliche Prozesse und da inzwischen auch der Einfluss der Salzburger Erzbischöfe geringer geworden war, musste das Recht auf den alleinigen Verkauf des Eisens 1511 aufgegeben werden. Nur das Waage- und Mautrecht blieb Althofen vorbehalten. Noch im 16. Jhdt. begann Althofen selbst mit der Eisenproduktion und errichtete beim Gurkfluss ein Hammerwerk.

Bauernaufstände und die Pest machten das Leben schwer. Bis ins 18. Jhdt. kam der „Schwarze Tod“ immer wieder, erneut zerstörten starke Wolkenbrüche und Hagelunwetter den Ort, auch wüteten des Öfteren Feuersbrünste. Schließlich mussten die Bewohner Althofens noch die plündernden französischen Heerhaufen der Napoleonischen Kriege ertragen.

Nach Ende der Franzosenkriege war der Markt völlig verarmt, außerdem musste Jahre später auch noch das Hammerwerk geschlossen werden.

Erst als 1898 Dr. Carl Auer von Welsbach das Eisenwerk übernahm, ging es mit dem Ort wieder bergauf.

Nach 1945 wurde das Gebiet zwischen Althofen und Treibach kontinuierlich verbaut. Der Philips-Konzern errichtete ein Werk, Hauptschule, Handelsakademie und Handelsschule wurden gegründet, im Schloss Töscheldorf wurde das Musisch-Pädagogische Realgymnasium untergebracht. 1975 erlebte der Markt durch die Eröffnung des Kurzentrums einen weiteren Aufschwung.

1993 wurde Althofen schließlich zur Stadt erhoben.